Rex

 

kam über Umwegen aus Polen zu uns ins Tierheim. Er ist ein Schäferhund im Miniformat. Rex ist 2006 geboren und kam in Polen als Fundhund ins Tierheim. Das kleine Bärchen ist stubenrein, verträglich mit Artgenossen und auch mit Katzen. Aufgrund des Alters sieht er nicht mehr gut und muss auch Herzmedikamente nehmen, die aber nicht so teuer sind. Er geht gerne spazieren und liebt Menschen. Für ihn wäre es schön, wenn er noch ein Zuhause finden würde, in dem er geliebt wird und Streicheleinheiten genießen darf. Rex ist seit Mitte Dezember 2018 bei uns.

Rex ist vermittelt.

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Schnutchen

 

fand sich eines Tages im Dezember 2018 auf unserem Gelände ein. Da sie sich bestimmt nicht von selbst auf den Weg gemacht hat, gehen wir davon aus, dass sie vor unseren Toren abgesetzt wurde. Unsere Freigängerkatzen haben ihr dann gezeigt, wo es Futter gibt. Schnutchen ist eine ganz Verschmuste, die sich gerne streicheln lässt. Sie hat keinen einzigen Zahn mehr und einen Vorbiss, deshalb hat sie auch den Namen Schnutchen von uns erhalten. Wir denken, dass sie ca. 2003 geboren ist.

Schnutchen ist vermittelt

21. Dezember 2018

Ihr Lieben,
heute müssen wir mal was „loswerden“. Ihr sollt wissen, wie es uns manchmal ergeht.
In den vergangenen Tagen wurden vermehrt ältere Katzen abgegeben oder auch ausgesetzt. Katzen im Alter von 17-20 Jahren. Manch einer wünscht sich, dass seine Katze ein solch stolzes Alter erreicht. Doch unsere hier haben bis zur Aufnahme ins Tierheim stundenlang auf dem Schoß von Oma gelegen, wurden gestreichelt, es wurde mit ihnen geredet. Die Katzen lagen auf dem Fensterbrett und genossen die Sonnenstrahlen und nachts lagen sie mit im Bett und wärmten die kalten, schlecht durchbluteten Füße eines alten Menschen. Es war eine Zweisamkeit geprägt von ganz viel Liebe.
Dann kommt dieser Tag, an dem der geliebte Mensch abgeholt wird. Auf einmal ist es still in der Wohnung und kalt, sehr kalt. Es kommen fast fremde Menschen, schieben die Katze in die Transportbox und bringen sie ins Tierheim. Spätestens jetzt bricht eine Welt zusammen. Viele Stimmen und auch klägliches Miauen, doch es prasselt wie eine Fremdsprache auf die Katze ein. Keiner spricht die Sprache ihres Menschen.
Wir bemühen uns sehr, Minka, Purzel und Morle ein angenehmes Leben im Tierheim zu bieten, aber wir kommen dabei manchmal an unsere Grenzen. Sehr alte Katzen stellen oftmals das Fressen ein, sie sind so traumatisiert, dass sie sich aufgeben. Oft hilft eine Zwangsernährung, manchmal aber auch nicht. Und dann kommen wir an einen Punkt, an dem wir uns eingestehen müssen, gescheitert zu sein, wo klar ist, dass wir die Katze verlieren werden. Wo uns als einziges nur noch bleibt, sie zur Regenbogenbrücke zu bringen und zu hoffen, dass sie irgendwann ihr Frauchen oder Herrchen wiedersehen. Und wir Tierheimleute müssen aufpassen, daran nicht zu zerbrechen.
Wir helfen gerne, aber vielleicht gibt es innerhalb der Familie eine Möglichkeit, gerade diesen alten Katzen das Tierheim zu ersparen. Bitte prüft jede Option.