Tierheime helfen- Helft Tierheimen

csm_Logo-mit-Herz_bdd7ae7a6eDas Leitmotto des Deutschen Tierschutzbundes zum diesjährigen Welttierschutztag lautet ,,Tierheime helfen-helft Tierheimen „. Der deutsche Tierschutzbund fordert zusammen mit den angeschlossenen Tierschutzvereinen u.a. eine kostendeckende Erstattung der Fundtierkosten. Kommunen rufen durchschnittlich 80 % der Leistungen der Tierheime ab, übernehmen aber nur 20 % der dafür anfallenden Kosten.

Am 29.September 2016 wurde eine entsprechende Petition mit mehr als 52.000Unterschriftenuebergabe-Parlamentskreis-Tierschutz Unterschriften an die Schirmherrinnen des Parlamentskreis Tierschutz in Berlin übergeben!

Tierheime leisten Großartiges und sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Sie geben jedem Tier eine warme und trockene Unterkunft, füttern es und zeigen ihm, was eine liebevolle und aufmerksame Zuwendung ist. Dabei kennen sie keine Sonn- und Feiertage. Kein Tier wird auf der Straße sitzen gelassen. Sie kümmern sich um Fund- und Abgabetiere jeder Art, füttern und kastrieren frei lebende Katzen, nehmen kurzfristig Hunde aus dem illegalen Welpenhandel auf, managen Hochwasser-Katastrophen… Tierheime helfen – und das, obwohl sie vom Staat keine ausreichende, kostendeckende Unterstützung bekommen.

Katzenschutzkampagne des Deutschen Tierschutzbundes

Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.tierschutzbundLogo

Allein in Deutschland leben rund zwei Millionen Katzen auf der Straße, in Hinterhöfen oder in stillgelegten Industriegebäuden. Diese Katzen sind meist sehr scheu und führen tagein, taugaus einen harten Kampf ums Überleben – im Verborgenen. Alle Straßenkatzen, auch genannt frei lebende Katzen, stammen ursprünglich von Hauskatzen ab, die nicht kastriert wurden.

Wir möchten mit unserer Kampagne ein Bewusstein dafür schaffen, wie wichtig es ist, dass jeder seine eigene Katze kastrieren lässt – vor allem wenn diese Zugang ins Freie hat. Denn nur so kann die dramatische Anzahl der Katzen ohne ein liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden.

Motiv_KatzenkastrationKastration der Katzen durchbricht Teufelskreis

Wenn Katzenhalter ihre Freigängerkatzen nicht frühzeitig kastrieren lassen, können sich diese völlig unkontrolliert mit anderen unkastrierten Katzen paaren. Werden Freigängerkatzen oder deren unerwünschte Nachkommen heimlich ausgesetzt oder einfach zurückgelassen, können hieraus frei lebende Katzen hervorgehen. Es entstehen neue Katzenkolonien und die bereits bestehenden Gruppen frei lebender Katzen wachsen weiter an – ein Teufelskreis. Neben weitreichenden Kastrationsaktionen der frei lebenden Tiere, kann nur die Kastration der Freigängerkatzen diesem Prozess langfristig einen Riegel vorschieben.

Sie können helfen!

Haben Sie auch eine Freigängerkatze? Dann lassen sie Ihre Katze kastrieren. Die Kastration von weiblichen und männlichen Katzen ist ein verhältnismäßig harmloser Routineeingriff und hat nur Vorteile – für die eigenen, wie für die frei lebenden Katzen. Durch die Kastration reduziert sich der Fortpflanzungstrieb und die damit einhergehenden Streitigkeiten, Krankheitsübertragungen und Verletzungen werden deutlich vermieden. Bereits mit dem fünften Lebensmonat, kurz vor Eintritt der Geschlechtsreife, sollten Katzen sinnvollerweise kastriert werden.

csm_Zerbrechlich_Katze_600x360_1e1e5f5922Machen Sie sich mit uns stark für eine rechtliche Regelung zum Schutz der Katzen und geben Sie uns Ihre Stimme! Unser Ziel: Eine verbindliche Regelung für die Haltung und den Umgang mit Katzen sowie eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen als Instrument gegen die ungewollte Vermehrung.

Zudem können Tierfreunde die Arbeit ihres örtlichen Tierschutzvereins unterstützen und für die Kastration von frei lebenden Katzen spenden. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Minderung des Katzenelends!

Wildtiere sind keine Zirkustiere

tierschutzbundLogo15.06.2015 Pressemeldung Deutscher Tierschutzbund

Wildtiere sind keine Zirkustiere – Tierschutzbund startet Kampagne

Elefanten, Tiger, Bären: Wildtiere die Kunststücke vorführen, sind in vielen deutschen Zirkusmanegen immer noch ein fester Bestandteil der Show – obwohl die Folgen für die Tiere schwerwiegend sind. Für die Belustigung des Publikums wird den Tieren widernatürliches Verhalten beigebracht und das oftmals, indem der Wille des Tiers gebrochen wird. Zudem kommt es zu Verhaltensstörungen, Erkrankungen und sogar frühzeitigen Todesfällen. Gefährliche Tiere wie Elefanten bergen jedoch auch ein hohes Risiko für die Allgemeinheit, wie der traurige Vorfall in Baden-Württemberg aktuell gezeigt hat. Bereits seit Jahren fordert der Deutsche Tierschutzbund ein Wildtierverbot in Zirkussen und startet nun die Kampagne „Wildtiere sind keine Zirkustiere“. Der Appell richtet sich sowohl an die Politik und damit an das längst überfällige Wildtierverbot, wie auch an Zirkusbesucher, die mit ihren Eintrittsgeldern das Leid der Tiere unterstützen. Interessierte finden Informationen unter tierschutzbund.de

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Welttierschutztag 2013

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Pressemeldung Deutscher Tierschutzbund

01.10.2013

Leitmotto Welttierschutztag 2013: Stimme für die Tiere – Tierschutz muss bei Regierungsbildung Topthema sein

Der Deutsche Tierschutzbund und seine über 700 Mitgliedsvereine begehen den diesjährigen Welttierschutztag (4.10.) unter dem verlängerten Bundestagswahl-Motto „Stimme für die Tiere – Machen Sie den Bundestag tierfreundlicher“. Der Verband betont, dass von den beginnenden Sondierungsgesprächen und gegebenenfalls späteren Koalitionsverhandlungen neue Impulse für bessere Tierhaltungsbedingungen in der Landwirtschaft, den Vorrang für tierversuchsfreie Forschung, einen besseren Heimtierschutz und die Stärkung des praktischen Tierschutzes vor Ort ausgehen müssen. Die zentrale Forderung der Tierschützer ist das Verbandsklagerecht für „Tiere haben keinen Preis, Tiere haben einen Wert. Das muss die Leitlinie sein, nach der zukünftig eine neue Bundesregierung den Tierschutz in Deutschland aktiv gestaltet. Die immer gepriesene Vorreiterrolle in Europa kann Deutschland derzeit nicht mehr beanspruchen, da müssen wir aber wieder hin. In vielen Tierschutzbelangen haben wir dringend Handlungsbedarf. Wir brauchen ein Verbandsklagerecht, wir brauchen ein neues Tierschutzgesetz und wir brauchen mehr Unterstützung für den praktischen Tierschutz“, appelliert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, an die Teilnehmer der Sondierungsgespräche zur Bildung einer neuen Bundesregierung.

Hund im Backofen

Auch der diesjährige Sommer hat wieder heiße Tage im „Gepäck“. Mit dieser Aktion weist TASSO darauf hin wie wichtig es ist, jedes Jahr Tierhalter zu informieren welche Gefahren für Hunde drohen, die in überhitzten Fahrzeugen zurückgelassen werden. Gerne unterstützen wir diese Aktion, indem wir in unserem Tierheim die entsprechenden Plakate und Flyer anbringen und verteilen.

Tasso

Urlaubszeit-Reisezeit mit Tieren

Vor dem Urlaub: Ab in die Tierarztpraxis
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Wer mit Hund verreist, kann diesen nicht einfach am Tag der Abreise ins Auto setzen. Es muss einiges geplant werden. Hat er schon einen Chip? Eine EU-Verordnung verbietet ungechippten Hunden den Grenzübertritt. Besteht eine gültige Tollwutimpfung? Liegt ein EU Heimtierausweis vor? Wenn nicht, kann die Reise schon an der Grenze vorbei sein. Wer bisher zögerte, seinem Tier einen Chip einsetzen zu lassen, kann nun nach einem neuen, kleineren Chip fragen. Dieser ist aus Kunststoff und besonders gewebefreundlich. Der Chip ist aber nicht nur eine lästige Pflicht! Er kann im Fall der Fälle auch eine große Hilfe sein. Wer ist schon in der Lage, auf Griechisch oder Italienisch zu erklären, dass der Hund weggelaufen ist und man gerade das nächstgelegene Tierheim sucht? Wird der Hund gefunden – egal wo auf der Welt –, wird der Chip im Tierheim oder beim Tierarzt ausgelesen und das zuständige Haustierregister kontaktiert. Dieses wiederum kann sofort den Tierhalter anrufen und Hund und Herrchen wieder zusammenführen.Wer einen Urlaub im Süden plant, sollte zehn Wochen vor Reisebeginn mit seinem Tierarzt über notwendige Reiseimpfungen sprechen. In Südeuropa droht die Gefahr der Leishmaniose. chippenEU-HeimtierausweisimpfenNach Schätzungen sind schon 2,5 Millionen Hunde in Südeuropa infiziert. Bricht die Krankheit aus, gibt es keine Heilungschancen mehr, die Krankheit endet häufig tödlich. Meist erhält dasTier in Ihrer Praxis die nötigen Spot-ons zur Parasiten-Prophylaxe. Seit einiger Zeit ist auch eine Impfung gegen Leishmaniose möglich. Lassen Sie sich in Ihrer Tierarztpraxis beraten, auch zu Einreisebestimmungen und Zeckenschutz.

Quelle Text : www.virbac.de     Fotos: Internet

 

Neues Urteil Bundesgerichtshof zur Tierhaltung in Mietwohnungen

 20.3.13 Pressemeldung Deutscher Tierschutzbundlogo_dtsb

Rechte tierlieber Mieter gestärkt – kein generelles Haltungsverbot in Mietwohnungen

Gute Nachricht für Haustierbesitzer: Heute entschied der Bundesgerichtshof, dass Vermieter die Haltung von Hunden und Katzen in Mietwohnungen nicht generell verbieten dürfen. Zukünftig muss eine umfassende Interessenabwägung aller betroffenen Parteien stattfinden. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt dieses Urteil – allerdings nur als ersten Schritt. Denn auch zukünftig wird es nicht immer einfach sein, einen Hund oder eine Katze zu halten.Hund-und-Katze

„Die Rechte tierlieber Mieter sind heute auf jeden Fall deutlich gestärkt worden. Aber leider geht das Urteil noch nicht weit genug. In dem konkreten Fall ging es um die Haltung eines Hundes mit einer Schulterhöhe von 20 cm, also eines kleinen Hundes. Wäre der Hund größer gewesen, hätte das Urteil sehr schnell anders aussehen können und das darf nicht sein“, bewertet Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes das Urteil. „Tiere nehmen gerade für alte oder sozial benachteiligte Menschen immer häufiger die Rolle des einzigen Sozialpartners ein, bilden oft die letzte Brücke in die Gesellschaft. Hinzukommt, dass für diese Menschen eine Wohnungssuche mit Tierhaltungsbeschränkungen noch schwieriger wird, als sie es ohnehin schon ist. Bei zukünftigen Urteilen muss dies bedacht werden“, so Schröder abschließend.

Für ein neues Tierschutzgesetz!

TS GesetzDer Tierschutz steht seit 2002 als Staatsziel im Grundgesetz. Trotzdem hat sich seitdem an der realen Situation der Tiere wenig geändert. Deshalb fordern der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen über 700 Tierschutzvereine eine grundlegende Novellierung des Tierschutzgesetzes.

Bittere Realität beim Umgang mit Tieren…

Bislang ist das Tierschutzgesetz eher ein Nutzgesetz:

  • In der Landwirtschaft werden Tiere für ihre Haltung „zurechtgestutzt“: Beispielsweise werden Hühnern die Schnäbel abgeschnitten, Ferkel ohne Betäubung kastriert, Rinder unter Schmerzen enthornt.
  • Bei der Schlachtung landwirtschaftlich genutzter Tiere ist nicht sichergestellt, dass sie angst- und schmerzfrei sterben.
  • In Wissenschaft und Industrie müssen Tiere noch immer leiden und sterben, obwohl tierversuchsfreie Alternativen verfügbar sind.
  • Im Gegensatz zu anderen Ländern ist in Deutschland die Haltung von Tieren zur reinen Fellgewinnung weiterhin erlaubt.
  • In Wanderzirkussen dürfen Wildtiere wie Tiger, Bären oder Elefanten noch immer mitgeführt werden, obwohl eine tiergerechte Haltung dort prinzipiell nicht möglich ist.

Bereits diese wenigen Beispiele zeigen, das eine umfassende Novellierung des Tierschutzgesetzes notwendig ist. Dazu gehört auch unsere Forderung nach einem Verbandsklagerecht für seriöse, gemeinnützige Tierschutzverbände. Nur dann können wir für die Tiere auch vor Gericht eintreten.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund

Feuerwerk / Silvester

silvester

Da rummst und knallt es ordentlich und Raketen erleuchten mit bunten ,glitzernden Farben traditionsgemäß den Himmel. Für uns Menschen ist dieses Spektakel eine große Gaudie, für viele Tiere jedoch eine Qual! Das Gehör eines Tieres ist oft sehr hochentwickelt, um eine drohende Gefahr frühzeitig erkennen und rechtzeitig die Flucht ergreifen zu können. Tiere mit einem sehr empfindlichen und besonders hoch entwickelten Gehör (z.B. Hunde, Katzen etc.) verspüren sogar Schmerzen bei sehr dumpfen (Kanonenschlägen) oder schrillen (Luftpfeifer/Heuler) Geräuschen. Der Geruchssinn der Tiere ist weit höher entwickelt als der der Menschen, sodass der Geruch nach verbranntem, schwefeligem Schießpulver und Papier den Urinstinkt einer Bedrohung durch Feuer weckt und die Tiere in Angst und Panik verfallen können. Diese Einwirkung von Geräusch- und Lichteffekten auf die Sinnesorgane der Tiere kann bei manchen sogar zum Tode durch Erschrecken führen. Kleintiere mit einem sehr schnellen Herzschlag, wie beispielsweise Wellensittiche, Hamster und Kaninchen, können derartig in Panik geraten, dass sie einen tödlichen Herzschlag erleiden. Auch Hunde und Katzen geraten so in Panik, dass sie am ganzen Körper zittern, sich verkriechen oder wie von Sinnen durch die Gegend rennen. Beim Ausführen von Hunden ist vor allem darauf zu achten, dass sie gut angeleint sind, dass der Verschluss der Leine (Karabinerhaken) sich nicht leicht öffnet und das Halsband fest genug sitzt, sodass der Hund sich nicht losreißen kann, wenn ein Feuerwerkskörper in der Nähe detoniert und der Hund sich erschreckt.

Feuerwerk Hunde

Was kann ich machen, um meinem Tier diese Angst – soweit es geht – zu ersparen?

  • Über die Feiertage aus der Stadt auf das ruhige Land ziehen, um die Lärmbelästigung bei Mensch und Tier weitgehend auszuschalten.
  • Bei Kleintieren, wie Vögel, Kleinnager (Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen etc.), Fenster geschlossen halten. Den Käfig vorübergehend so aufstellen, dass die Lärmbelästigung möglichst reduziert wird. Ein Platz möglichst weit entfernt von Fenstern ist besonders zu empfehlen. Zusätzlich den Fernseher oder die Musikanlage einschalten, um für eine gewohnte Geräuschkulisse zu sorgen. Das Aufblitzen der Feuerwerkskörper kann abgemildert werden, indem die Gardinen geschlossen werden und der Käfig mit einer Decke abdeckt wird, sodass die Belästigung für das Tier minimiert wird. Tiere in Freigehegen sollten konsequent in ihrer Behausung gehalten werden.
  • Hunde und Katzen sollten im häuslichen Umfeld gehalten werden. Sie sollten die Möglichkeit erhalten, sich zurückzuziehen. Die Fenster sind geschlossen zu halten. Durch Geräuschkulissen, wie Fernsehen oder ruhige klassische Musik, kann die Atmosphäre entspannt werden. Ein Familienmitglied sollte anwesend sein, um das Tier gegebenenfalls zu trösten. Spaziergänge sollten auf das Nötigste beschränkt werden, und es sollte grundsätzlich Leinenzwang bestehen.
  • Beruhigungsmittels können gegeben werden, müssen aber unbedingt mit dem Tierarzt  / Tierärztin abgesprochen werden. Vor allem bei älteren Tieren sollte auch die Herzfunktion vor der Silvesternacht überprüft werden, damit die Art und Menge des Beruhigungsmittel durch den Tierarzt / Tierärztin genau verschrieben werden kann. Auch Bachblüten „Rescue remedy Tropfen“ können hilfreich sein. Pflanzliche und naturheilkundliche Medikamente , z.B. Baldrian, sollten nur nach tierärztlicher Absprache gegeben werden.

Quelle : Tierklinik.de