El Ninjo

Auf leisen Pfoten kommen sie wie Boten der Stille, und sacht, ganz sacht, schleichen sie in unser Herz und besetzen es für immer mit aller Macht……Eleonore Gualdi

El Ninjo lebte zwei Jahre bei uns im Tierheim, ursprünglich war er auf einem Grundstück zugelaufen und konnte dort aber nicht bleiben. Vom anfänglich aus Angst aggressiven Kater entwickelte er sich schnell durch den Kontakt mit anderen Samtpfoten zum regelrechten Schmuser. Leider mussten wir El Ninjo wegen eines Tumors im Bauchraum am 8.5.2018 über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Er wird uns fehlen……

Kuro

Du bist nicht mehr wo Du warst, aber Du bist überall wo wir sind……..

Auch von Kuro mussten wir schweren Herzens am 2.März 2018 Abschied nehmen. Er lebte seit 2010 bei uns im Tierheim und gehörte zu unseren Freigängern. In den letzten Jahren entwickelte sich der betagte Kater immer mehr zu unserem Büroschoßschmuser, der das Plätzchen im Warmen dem Freigang vorzog. Alters-und krankheitsbedingt haben wir ihm seine Ruhe gegönnt und ihn erlöst, da er in den letzten Wochen an VIP erkrankte und immer mehr abbaute. Es fällt uns allen schwer, im Büro zu sitzen ohne dass Kuro auf irgendeinem Schoß liegt. Er fehlt uns sehr.

Basti

Egal wie groß oder klein die Pfoten sind, sie hinterlassen Spuren für die Ewigkeit im Herzen……

Basti lebte lange Zeit bei uns im Tierheim als Freigänger. Er gehörte neben Addi und Minkus zu unseren Empfangskatzen, die im Eingangsbereich die Besucher begrüßen. Leider mussten wir ihn wegen einer Hepatitis mit Nierenversagen Anfang des Jahres 2018 über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Es ist etwas einsamer geworden am Tor zu unserem Tierheim…….. Wir behalten Basti in liebevoller Erinnerung …

Rudi

Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir Dich sehen können, wann immer wir möchten…….
In unseren Herzen lebt Rudi weiter …..Frau Seidel, die für ihn viel mehr als nur Patin war, hat diesen liebevollen Text geschrieben. In ihren Armen ist Rudi am 4.12.2017 friedlich eingeschlafen. 
Rudi wurde im August 2008 im Alter von ca.7 ½ Jahren von seinen Vorbesitzern im Fundtierzwinger des TH zurückgelassen. Völlig verstört und aggressiv gegen alles und jeden wurde er von den Mitarbeitern  aufgefunden. Seine anfängliche Aggressivität konnte er leider  nicht ablegen und deshalb auch später nicht vermittelt werden. Aber er hat Menschen gefunden, die mit seinem Problem umgehen konnten und während der 9 Jahre seines Aufenthalts im TH eine intensive,  liebevolle Beziehung zu ihm aufgebaut haben. Fast täglich kamen diese ins TH um mit ihm Gassi zu gehen. Er durfte auch mit seinen Paten mehrmals im Urlaub an die Ostsee fahren bzw. die Sommermonate in deren  Bungalow an der Talsperre Pöhl  verbringen. Auch den sozialen Kontakt  an vielen Wochenenden konnte er dadurch kennen lernen. Das was für  Hund und Mensch  eine wunderschöne Zeit. Rudi war trotz seiner Eigenheiten ein ganz lieber, treuer und sehr anhänglicher Hund – der denjenigen Menschen, die er als seine Menschen anerkannt hat, bedingungslos vertraut hat. Leider hat sich sein Gesundheitszustand in letzter Zeit deutlich verschlechtert, das Alter hat seinen Tribut gefordert. Gelenk-, Nieren- und Herzprobleme haben uns die Entscheidung erleichtert, ihn am 04.12.2017 über die Regenbogenbrücke zu schicken. Rudi wurde fast 17 Jahre alt – er hat sein Leben in Würde beendet. Wir werden ihn nie vergessen!

 

Monti

Alles hat seine Zeit ….sich begegnen und verstehen…sich genießen und liebhaben….sich loslassen und erinnern…
Monti war ein einzigartiger und besonderer Hund, der lange bei uns im Tierheim lebte. Leicht hat er es nicht immer gehabt. Von gewohntem Zuhause fort, ein Zuhause im Tierheim gefunden.Trotz einer Herz -und einer Demenzerkrankung hatte er eine unheimlich große Lebensfreude und zeigte aufrichtige Dankbarkeit jenen gegenüber, die ihm Zeit und Aufmerksamkeit schenkten. Er hatte liebevolle Ausgehpaten, die sich mit ganzem Herzen um ihn kümmerten. Er dankte es ihnen mit vielen Schmuseeinheiten, einem fröhlichen Schwanzwedeln oder aber warmen Blick, der ins Herz ging. Er hatte noch ein paar schöne Hundejahre im Tierheim, nach langer Krankheit mussten wir Monti am 9.3.2017 gehen lassen. Er wird uns fehlen……..

Nero

Immer wenn wir von Dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Tränen rollen über unsere Wangen, unsere Herzen halten Dich gefangen. So als wärst Du nie gegangen.

Wir nehmen Abschied von Nero, der die zwei letzten Jahre seines Lebens bei uns im Tierheim verbrachte da ihn sein Frauchen nicht mehr versorgen konnte. Er war ein gutmütiger, lieber Geselle der uns allen ans Herz gewachsen war. Am 28.7.2017 haben wir Nero, der inzwischen den Auswirkungen seines hohen Alters von 15 Jahren Tribut zollen musste, in Frieden über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Auch dort wird es für Dich Nero immer eine gut gefüllte Futterschüssel geben, denn futtern war schließlich Deine Welt. Ruhe in Frieden !

Drobenko

Ich glaube dass auch die Hündelein in den Himmel kommen und jede Kreatur eine unsterbliche Seele hat………Martin Luther

Drobenko lebte seit 2012 als Straßenhund in der Ostvorstadt. Dort wurde er gelegentlich gefüttert und hatte eine kleine Hütte, ließ sich aber niemals einfangen. Ursprünglich vermittelt, riss er immer wieder aus. Seine Straßenhundeerfahrung aus seinem Herkunftsland ließ ihn als Selbstversorger überleben.Ende Mai brach er auf der Straße zusammen und kam so zu uns ins Tierheim. Ursache war ein geplatzter Tumor im Bauch, der in die Lunge blutete und ihn schließlich über die Regenbogenbrücke gehen ließ. Nun hat Drobenko seinen Frieden gefunden.

Dusty

Katzen hinterlassen Pfötchenabdrücke in deinem Herzen“, so heißt es.

Dies trifft auch auf unsere Dusty zu. Anfangs, als sie zu uns ins Katzenhaus kam, war sie ein unsicheres, kratzbürstiges Katzenmädchen. Nachdem sie dann Freigang bekam und sich in der Küche „ angesiedelt“ hatte, wurde es besser. Dusty wollte immer bei uns Menschen sein. So lief sie uns auf Schritt und Tritt hinterher, wartete unten an der Treppe, bis wir zurückkamen. Beim Aufwaschen saß sie immer dabei und hat alles überwacht. Unsere Dusty hat sich sehr gerne streicheln lassen, doch wenn sie genug hatte , zeigte sie es sehr deutlich. Sie hat auch sehr viel mit uns „erzählt“, hatte dabei aber immer das letzte Wort. In den letzten Wochen wurde ihr Stimmchen leiser und müder. Bei unserer Dusty wurde Krebs diagnostiziert. Schweren Herzens haben wir sie am 19. Mai 2017 über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Nun ist es still geworden in der Küche. Du fehlst uns, liebe Dusty. Wir werden dich nie vergessen, denn du hast Pfötchenabdrücke in unseren Herzen hinterlassen.

Ramses

Wenn die Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerungen zu Stufen würden, dann würden wir hinaufsteigen und Dich zurückholen.

Ramses lebte seit einigen Jahren in unserem Tierheim als Freigänger. Anfangs im Exotenhaus zu Hause hatte er sich in den letzten Monaten in unserem Katzenhaus niedergelassen. Am liebsten aber stromerte er den ganzen Tag durchs Gelände, ließ sich mal hier und mal dort nieder um das Geschehen zu verfolgen. Kaum einer konnte an ihm vorbei gehen ohne ihm ein paar Streicheleinheiten zukommen zu lassen, die er sichtlich genoss. Mit seinem chronisch entzündeten Auge kam er gut zurecht. Leider baute er altersbedingt in letzter Zeit immer mehr ab. Ein Nierenversagen nahm Ramses am 23.5.17 aus unserer Mitte. Es wird uns fehlen, ihn nicht mehr im Gelände anzutreffen. Aber in der Erinnerung ist er immer bei uns.

Freya

Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

Am 18.5.17 brachten wir unsere Freya an die Regenbogenbrücke. Nicht der Tumor im Bauch zwingt sie in die Knie, sondern ihre Gelenke. Sie steht nur mit unserer Hilfe auf, ihr Gang ist sehr schwer, immer wieder bricht sie zusammen. Die Massagen, die sie bis vor kurzem noch genossen hat, sind ihr unangenehm.

Kleiner Rückblick: Freya wird 2017 fast tot in einer Wohnung gefunden. Auf 17 Kilo abgemagert, in ihren eigenen Exkrementen liegend. Statt der Todesspritze bekommt sie in einer Tierklinik eine lebensrettende Infusion. Ihre Lebensgeister werden wieder geweckt. Doch ihre Spondylose und ein Tumor im Bauchraum drosseln ihre Lebenserwartung. Trotzdem tun wir, und bundesweit viele Tierfreunde, alles, um ihre letzten Tage so schön wie möglich zu gestalten. Freya ist mit Jedem gut, gerne empfängt sie Streicheleinheiten und gibt dabei so viel zurück. Sie hat eine Aura, die jeden gefangen nimmt, unweigerlich streckt man die Hand nach ihr aus. Sie legt an Gewicht zu, kann wieder gut laufen. Nach mehr als 3 Monaten ist am 18.5. der Tag gekommen, dass wir Abschied nehmen müssen. Freundlich empfing sie die Tierärztin, glaubt, sie bekommt was zu essen. Wir haben sie gehalten und begleitet bis zum letzten Herzschlag. Ganz sanft und friedlich ist sie eingeschlafen. Sie ist in Würde gegangen und mit vollem Bauch. Freya wurde 13 Jahre alt. Ihre letzte Ruhestätte hat sie auf unserem Kleintierfriedhof bekommen.

Komm gut rüber Freya, du wirst sicher viele treffen, die voraus gegangen sind. Du wirst über Wiesen rennen, Stock oder Ball tragen, bestimmt immer einen vollen Napf haben und ein kuschliges Bettchen.

Viele haben dich gekannt und für viele bleibst du unvergessen.